Konzept
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Kein Welt- und Deutscher Meister ist von Himmel gefallen
Es
ist ein mühsamer, langwieriger Weg über ein Jahrzehnt, wobei die Spieler
verschiedene sensitive Entwicklungsphasen durchlaufen müssen. Ob wir gut
gearbeitet haben, und dem Nachwuchs glänzende Ausbildung gegeben haben,
wird sich zeigen, wenn die Jungs Erwachsen sind. Ziel unserer Ausbildung ist
es koordinative und technisch-taktische Fähigkeiten und Fertigkeiten auf-
und auszubauen. Nur so können Spieler im Leistungs- und Seniorenbereich,
allen Anforderungen des modernen Fußballs, gerecht werden.
Beste Trainer müssen ganz einfach im Jugendbereich eingesetzt werden. Mit Ausnahmen von Profivereinen, welcher Verein ist in der Lage einen Hochqualifizierten Trainer, mit Fußball-Lehrer Lizenz in Jugendbereich einzusetzen? Ich bin mir sehr sicher, dass so ein Verein nicht existiert, und deswegen bietet sich die Möglichkeit über Fußballschulen, eigenes Können, Wissen und Fähigkeiten an die Kids weiterzugeben.
Die Aufgaben von Kinder- und Jugendtrainer
gehen
längst über das reine Training und Spiel hinaus. "Nicht
Muskeln oder Kreisläufe trainieren, sondern immer Menschen!"
heißt die Maxime. Hierfür sind neben einem fundierten Fußball-Fachwissen
auch eine hohe soziale Kompetenz erforderlich, d.h. Überzeugungskraft,
Glaubwürdigkeit, Ausstrahlung und Einfühlungsvermögen.
Ein Trainer ist stets ein Vorbild und setzt Leitbilder; er vermittelt soziale Gütemaßstäbe, belohnt, bestraft und regt an. Er nimmt durch sein "Coaching" wesentlichen Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung, die Einstellung, das Denken und Handeln der ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen.
Trainer
sein, heißt auch Erzieher sein
Von großer Bedeutung für den Lernerfolg ist in allen Altersbereichen die Fähigkeit des Trainers, seinen Spielern Anweisungen so zu geben, dass sie auch verstanden werden. Diese Forderung wird bei der Jugendspieler leicht zum Problem, wenn der Trainer sich nicht an den Könnens- und Wissensstand der Kinder anpassen kann. Deshalb gilt für das Kindertraining: Wenig erklären, viel vormachen.
Noch wichtiger ist aber, dass in kleinen, überschaubaren Gruppen gearbeitet wird. Dadurch ist gewährleistet, dass das Kind viele Ballkontakte hat, die geforderte Fertigkeit häufig wiederholen kann und sich dadurch der gewünschte Lerneffekt einstellt. Diese organisatorische Maßnahme bietet außerdem noch den Vorteil, dass die Zahl der Störfaktoren (Ablenkung durch Mit- oder Gegenspieler, räumliche Probleme) gering gehalten und die Übersicht für den Trainer erleichtert wird.